Johner Estate

Johner Estate

In den frühen 1970er Jahren studierte Karl Heinz Johner Weinbau und Önologie in Geisenheim / Deutschland. Damals träumte er davon eines Tages nach Australien zu reisen um den Weinbau „down-under“ kennenzulernen.

 

Nach dem Studium ging es jedoch zuerst nach England, wo er als Winemaker in einer der damals größten Kellereien arbeitete.

 

1985 gründete er mit seiner Frau Irene das Weingut Karl H. Johner. Die Weine wurden gleich nach burgundischem Vorbild gekeltert und ausgebaut.

 

1998 ging ihr Sohn Patrick nach dem Studium in Geisenheim und Dijon nach Australien um dort bei der Lese die Philosophie der Neuen Welt kennenzulernen. Nun endlich konnte Karl Heinz seinen Traum in Erfüllung bringen und seinen Sohn in Australien abholen und es mit einer Pinot Noir Weltreise durch Neuseeland, Oregon und Californien verbinden.

 

In Neuseeland verliebten sie sich jedoch in die faszinierende Landschaft, dem besonderen Klima,  und vor Allem den wunderschönen Pinot Noir Weinen. Grund genug also im gleichen Jahr die ersten Gehversuche dort zu unternehmen.

2001 war es dann soweit und das Johner Estate wurde neben dem Ruamahanga Fluß in der Nähe von Masterton auf einer ehemaligen Viehweide gegründet.

 

Gepflanzt wurden bisher

8 Hektar Pinot Noir (verschiedene Burgundische Klone)
3 Hektar Sauvignon Blanc

und jeweils 10 Ar
Cabernet Sauvignon
Cabernet Franc
Merlot
Malbec
Syrah
Chardonnay
Riesling
Grauer Burgunder
Gewürztraminer
Viognier

Die eigentliche Qualitätsunterschiede zu anderen neuseeländischen Weinbergen:

* Alluvial Schotter mit sehr guten Drainage
* Kühles maritimes Klima
* Niedrige Regenfälle ca. 700 bis 800mm im Jahr.
* Dichte Planzung (5000 Reben / ha normalerweise sind hier 1500 bis 2000 / ha üblich)
* Niedriger Drahtrahmen und offene Bodenbearbeitung
* Intensive manuelle Laubarbeit und einer peniblen Ertragskorrektur mit grüner Lese
* Sehr niedrige Erträge, zum Teil nur 5 hl/ha und wenn wir Glück haben 40 hl/ha …
(In Deutschland/Baden wurde vor ein paar Jahren die Ertragshöchtsgrenze von 90 hl/ha auf 120 hl/ha angehoben)

 

* Bilder und Texte wurden freundlicher Weise von Johner Estate zur Verfügung gestellt. Copyright liegt bei Johner.